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Neuer Trend. Vielleicht

„Enkelfähig. Das Magazin der Franz Haniel & Cie. GmbH“

 Von Kathrin Sell

 

„Enkelfähig“ ist ein Firmenmagazin, jedoch kein herkömmliches. Anstatt beständig öde interne Meldungen beziehungsweise Erfolgsstories des Financiers zu verkünden, wurde dem Ganzen ein anderes übergreifendes Thema gegeben: Werte, nicht nur pekuniäre. Es ist ein Trend: immer mehr Unternehmen weigern sich, als Gewinnmaximierer abgetan, als Sich-am-System-Bedienende verunglimpft zu werden. Allenfalls in der Finanzwelt gilt man schließlich mit diesen Etikettierungen etwas, für alle anderen ist man das Gegenteil eines Marktwirtschaftlers, man ist vielmehr einer, der sich mit Tricks und Kniffen -nicht mit guten Produkten- Vorteile verschafft.

Es ist gut, sehr gut, dass nun Unternehmer aufstehen und Farbe bekennen: Dass für sie auch andere Werte zählen!

„Enkelfähig“ bietet auf den ersten Blick alles, was uns an schrecklichen Magazinen seit zwanzig Jahren an den Kiosken nervt: Wirtschaftsmagazine, Lifestyle, Fitness; häppchenweise, Infotainemnt. Aber wenn man anfängt hineinzulesen, ruft das ganze Unterfangen Erstaunen hervor. Diese Zeitschrift hat ein Grundthema - „Zukunft“. Es geht darin nicht hoch her, die Korken der neoliberalen Kurzfristigkeit knallen nicht, stattdessen ist es ein ernsthafter Versuch, die „Enkelfähigkeit“ einer Gesellschaft zu beleuchten. Wer denken will, dem gibt das Magazin einiges an Stoff, einiges an Fragen. Verschiedene Themen, Typen, Tendenzen, mehr Reflektion, mehr Denkschmiede wäre schön gewesen.

Diese erste Ausgabe hat noch etwas Ungelenkes, weil sie nicht politisch, nicht kritisch, nicht machtfern genug ist. Aber wenn das Thema in Kombination mit verantwortungsvollem Unternehmertum weiterentwickelt werden soll, muss es das alles zwangsläufig werden. Dann bekommt es weit über ein Firmenwerbeheft Bedeutung und Berechtigung. Ein Magazin, auf das als wirtschafts- und gesellschaftspolitisch interessierter Mensch ein Auge zu werfen ist.

 

Die Autorin ist für die Nonscholae-personalberatung, die vornehmlich Fachkräfte, die Homeschooler waren, vermittelt, tätig (www.nonscholae-personalberatung.de.) Zudem ist sie Redakteurin im Wirtschaftsressort von Krimikon.de.

 

Hoch

 

 

Neuer Blickwinkel gefragt

Kai Berendes: „Strategische Personalplanung. Zukunft heute gestalten“

Von Mareile Arndt

 

Kai Berendes, früher Management Zentrum St. Gallen, heute dynaplan, arbeitet mittendrin in den Denkschmieden zur Personalplanung. Uns Personalberatern ist sein Name daher nicht unbekannt, seine Thesen und Themen auch nicht, und es will erstmal etwas heißen, dass das von ihm herausgegebene Büchlein „Strategische Personalplanung. Zukunft heute gestalten“ Interesse hervorruft - auch bei denen, die bewusst neue Wege beschreiten, weil sie die Sackgasse in der schematischen, sich nur innovativ nennenden Personalpolitik sehen. Die neunziger Jahre sind gründlich vorbei, möchte man dauernd ausrufen, wenn man die Inhalte, die die Arbeitskreise des „Demographischen Netzwerkes“ (ddn) bisweilen beschäftigt, anschaut. Das Netzwerk publiziert seine Ergebnisse auch. So eben in dem genannten Titel.

Darin findet sich eine Fülle an Wahrheiten. Als logische Konsequenz des demographischen Wandels muss sich auch die Personalplanung dem Wandel stellen. Das ist keine Neuigkeit, trotzdem wird sich die Personalpolitik der großen Unternehmen grundlegend ändern müssen. Dabei geht es nicht darum, dass Stellen nicht mehr einfach zu besetzen sind. Es geht darum, die Leute sich selbst heranzuziehen, auszubilden, weiterzubilden. Genau, was der Titel verspricht - Strategien in der Personalplanung müssen her.

Dazu gibt es viele politisch getränkte Thesen. Berendes legt eine klar strukturierte Ideenauflistung vor, die aus einer wissenschaftlichen Annäherung letztlich nicht nur an der Gegenwart orientiert sein kann. Man begibt sich also in die Nähe einer Vision. Da leuchten natürlich alle Lampen rot auf; Visionen in der praktischen Personalpolitik von Unternehmen- o je. Trotzdem wird hier mit größtmöglichem Realismus angegangen, wie eigentlich Lösungen in Verbindung mit Mitarbeitern und einzelnen Geschäftsfeldern zu finden wären. Langfristige Ressourcenplanung! Viel Umdenken ist gefragt. Demographiemanagement ist ein Begriff, der sich erst entwickeln, erst in die Köpfe kommen muss.

Aber wie sieht es genau damit aus? Ich habe mit Unternehmern zu tun, die händeringend nach menschlich gereiften und in den Grundkompetenzen ausgebildeten Kräften suchen und dafür komplett umdenken müssen (ich vermittle Menschen, die sich im Homeschooling ausgebildet haben; ein in Deutschland verbotener Weg). Berendes und seine Kollegen denken noch immer Personalberatung von oben her, von Politik und Konzernen her, und darin liegt die Schwäche seiner Ausführungen. Wer die unglaubliche Herausforderung des demographischen Wandels packen will, der muss als erstes einen neuen Blickwinkel einnehmen. Das verlangt viel Flexibilität, ich weiß.

Der demographische Wandel trifft eine Gesellschaft, die seit Jahrzehnten mit einer Unterdeckung der Arbeitsplätze bezüglich der Arbeitnehmer gelebt hat, sehr heftig, kann aber auch heilend sein. In den letzten Jahrzehnten ist die Erpressbarkeit des Arbeitnehmers durch die Angst, arbeitslos zu werden, ständig gewachsen. Ausbildungen, Auftreten in der Firma, Ausrichtungen des Berufes - alles ist geprägt davon, dass der abhängig Beschäftigte nicht denkt, sondern sich stromlinienförmig und arbeitsmarktgerecht formt. Jetzt gibt es die Chance, dass die Arbeitskräfte sich wieder nach ihren Fähigkeiten ausbilden, offen kommunizieren können, ihre Stärken ausspielen, die häufig nicht mehr gefragt sein durften. Der einzelne könnte für die Firma wieder im Vordergrund stehen, der einzelne ist gefragt, er darf nicht in seiner Leistung überfordert werden, er kann wieder individuelle Lockerungen vereinbaren (Sabbatjahr, individuelle Arbeitszeiten, eigene Fortbildungsmodelle etc.). Ja, eventuell kostet das zunächst. Aber kreatives Arbeiten und Denken hat schon immer produktiv gewirkt.

Die Politik der Drohung „Wenn du nicht folgst, mach ich dich arm“, die Versklavung durch Hartz IV, hat ausgedient. Die panikgetriebene Ergebenheit hat vielleicht zu funktionierenden Akkordarbeitern geführt, nicht aber zu dem, was in Zukunft gefragt ist; kreatives, motiviertes, Mehrwert erzielendes Personal.

Ist das nun zu visionär? Nein - es dient nur der Verhinderung der Rolle rückwärts. Die Politik ist seit Jahren dabei, Ausbildungsmöglichkeiten in stramm sozialistischen Einheitsbrei zu verrühren. Wer sich Sorgen um die Zukunft macht, muss sich an erster Stelle Sorgen über den nach Staat- und Wirtschaftswillen beschulten Nachwuchs machen. Marktwirtschaft -erst recht eine mit alternden Kräften!- kann nur durch Vielfalt und Nicht-Lenkung überleben. Die Scheuklappenpersonaler, die die pressure groups der Politlobbies besiedeln, sollten sich ihrer Verantwortung unserem Wirtschaftssystem gegenüber bewusst sein. Wer den demographischen Wandel als Unternehmer bewältigen will, kann sich an Berendes’ Büchlein halten. Wer aber an die Kraft des Marktes in Freiheit glaubt, der wird weitergehende Überlegungen anstellen müssen. 

 

Kai Berendes (Hg.):

„Strategische Personalplanung. Zukunft heute gestalten“

N.W. Verlag 2011

104 Seiten, Euro 18,50

ISBN 978-3869181301

 

Die Rezensentin ist u.a. für die Nonscholae-personalberatung, die vornehmlich Fachkräfte, die Homeschooler waren, vermittelt, tätig. Sie ist Herausgeberin des Personal-Newsletters „Beruf und Freilerner“. Mehr dazu: www.nonscholae-personalberatung.de

 

Hoch

 

 

Realitätssinn

Erwin W. Heri:

"Das verlorene Jahrzehnt. Und was Anleger daraus lernen sollten"

Von Martin Lohmüller

 

Seit Hauptnachrichten mit Live-Zuschaltungen von Börsenexperten ihre Zeit vertun, seit auf Partys ökonomisch unterdurchschnittlich gebildeter Männer Zeitungswissen als Anlegerstrategien und seit -an dieser Stelle das erste bittere: leider- Banker Anlegertypen über Fragebögen definieren, ja, seitdem hat sich Anlegerwissen dramatisch verflüchtigt. Doch es existiert. Der Schweizer Autor, Finanzberater und Professor Ernst W. Heri macht es (allgemein verständlich) in seinem Buch „Das verlorene Jahrzehnt. Und was Anleger daraus lernen sollte“ zugänglich.

Es ist eine Sammlung seiner zahlreichen Artikel. Das führt normalerweise zu einem etwas holprigen Nacheinander verschiedener Themen, doch hier nicht: Für den Leser, der die letzten Jahre noch mal Revue passieren lassen möchte, um Schlüsse für heute daraus zu ziehen, ist das Buch ein echter Gewinn - Teil I ist denn auch belehrend mit „Etwas Geschichte kann nicht schaden“ getitelt. Wer Familien mit mehreren Kindern als ein gewachsenes Ganzes erlebt, wer alte Häuser, die mit viel Liebe zum Detail zurechtgemacht sind, betrachtet, wer kleine Unternehmen, die Menschen über Jahre aufgebaut haben, kennenlernt und darauf den menschlichen Ruf ausstößt: Das will ich auch haben!, der vergisst, dass all dieses nur durch jahrelanges Dabeibleiben entstehen konnte. Genauso aus dem Rahmen der heutigen Vorstellung von Zeit fällt die erschütternde Erkenntnis, dass Erfolge mit Aktien nur über Jahre erzielt werden können. Mindestens zwei, besser zehn, sagt Heri und begründet das dann detailliert und schlüssig. 

Im zweiten Teil holt der Autor den Hammer raus: „Anlagepolitische Grundsatzüberlegungen“. Da hat sich der geneigte Leser durch Graphiken und Kurven zu quälen, da taucht aus alter Zeit der Dämon Gauß wieder auf, da kommt man um die Theorie effizienter Märkte wie auch um die „Behavioral Economics“ nicht mehr heimlich drumrum. Doch am Abend kann man sagen: Man weiß mehr. Der erste Ritterschlag auf dem Weg zu einem Anleger, der in einem vernünftigen Kontext handelt! Bevor Heri alles noch mal in deutlichen Antworten zusammenfasst, ist ein Wellenritt durch die letzten Jahre angesagt - Artikel aus dem Wirtschaftsteil, die großen Ereignisse von 2002 bis heute. Da dreht sich einem der Kopf, und es ist eine bittere Erkenntnis, dass politisch nichts angegangen wurde, was so dringend hätte angegangen werden müssen. Gerade in Deutschland suggeriert der Aufschwung, Krise sei vorgestern gewesen, Lösungen gestern und heute ist alles Gold, was glänzt. Pustekuchen - die deutsche Wirtschaft floriert trotz der Fehlentwicklungen. Anders gesagt: Sie hat verstanden und weicht den Wirtschaftspolitik und Finanzsektor, die ihre Ökonomie-Stunde schwänzen, geschickt aus.

Doch das ist Heris Thema nicht. Der Schweizer endet mit dem, was die gute Anlage zu beinhalten hat. Seine zugegeben konservativ anmutenden Überlegungen lassen nur die Empfehlung zu, mit Geduld ein bunt gemischtes Anlagesträußlein zurechtzumachen. Wer den Anlegernachwuchs zu Vernunft und sodann zu Erfolg bringen will, der gebe ihm dieses Buch.            

 

Erwin W. Heri:

Das verlorene Jahrzehnt: Und was Anleger daraus lernen sollten

Geb.; 175 S.; Euro 40,00

Nzz Libro 2011

ISBN: 978-3038236832

 

Hoch

 

 

Meteorologie

Karin Roller: "Ichimoku-Trading. Besser traden mit der Wolkenchart-Indikatortechnik"

Von Ole de Vries

 

Das Vertrauen in die Banker ist futsch. Für Connaisseure der Geldanlage ist das schon lange der Fall; historisch gesehen sogar schon seit den siebziger Jahren, als begrifflich der Bankier plötzlich Banker genant wurde. Seither kümmerte man sich leider auch noch um sein Vermögen und nicht nur ums Geld. Als es dann Volkssport wurde, Geldanleger zu sein, ein gewiefter noch dazu, da waren die Banken kurzzeitig wieder gefragt. Berater und Anleger waren gleichermaßen unwissend. Da wäre die Geschichte stehengeblieben, wenn nicht die große Finanzkrise gekommen und den Anlegern gezeigt hätte: ich muss selber ran.

Nun müssen sie alles selber machen - aber wie?

Technisch kein Problem! Beim Onlinebanking kann man auch brokeragen, ein paar Klicke, und man gekauft bzw. verkauft. Dazwischen steht, falls für nötig erachtet, eine Warnung der Bank (Risiko!), that's it.

Aber nach welchen Kriterien also soll man sein Trading treiben? Wenn man nicht die Intuition bemühen will, sondern mehr als das und auch noch wenigstens eine kleine Begründung haben möchte, gehört man zu der großen Menge an Herumirrenden, die nach Techniken und Systemen suchen. Angehende Experten lesen sich gern ein, und ihr gedankliches Spektrum ist noch wunderbar weit.

So werden sie zu "Ichimoku-Trading" greifen - Untertitel: "Besser traden mit der Wolkenchart-Indikatortechnik". Das war, mindestens bis zu diesem Buch, eine Geheimtechnik der Japaner. Nun ja.

Die Autorin hat sich mit der "technischen Analyse" eingehend beschäftigt. Sie fasst gut und schnell zusammen: Nachrichten bestimmen die Kurse, Kurse bewegen sich in Trends, Geschichte wiederholt sich. Da spätestens würden Historiker widersprechen, aber für die Wolkencharts -so der häufig verwendete Begriff- passt das so. Es geht ja nicht um eine wissenschaftliche Arbeit.

Sondern um das Geheimnis der Geldvermehrung. Charts zu erstellen und zu beobachten, um zum richtigen Zeitpunkt Trends zu erkennen. Karin Roller macht es in ihrem Buch an Beispielen (u.a. Metro, Pfizer) vor. Sie skizziert, was Formationen sind, Indikatoren und Oszillatoren. Ihr Grundsatz "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" macht sich auch im Aufbau ihres Buches bemerkbar: Gut die Hälfte sind Diagramme, in die man sich, dank kurzer Erläuterungen, vertiefen kann. Den Hauptteil macht dann die Erstellung eines Charts aus. Wer sich hineindenkt und Zeit nimmt, lernt etwas Neues kennen (wer über Mr Dow alles weiß, ist schneller beim Wolkenchart-Kapieren.)

Im praktischen Teil will die Autorin dann beweisen, was Charts können; man glaubt es gern, wenn auch noch nachhallt, wie die reine Mathematik ihre Unschuld verloren hat während der Finanzkrise. Was Berechnung ist, soll es bleiben. Wer da draußen seine eigene Firmen durch den täglichen Kampf führt, der weiß das.

 

Karin Roller:

"Ichimoku-Trading: Besser traden mit der Wolkenchart-Indikatortechnik"

Geb., 250 S., Euro 39,90

FinanzBuch Verlag 2010

ISBN: 978-3898795555

 

Hoch

 

 

Industrieanklänge

Von Ian Orange Ginsborough

 

Die Experten haben bewiesen, wie wenig sie von Geldanlagen verstehen. Die Stunde der Kulturmenschen ist gekommen. Sie geben hier ihre Anlagetipps. Bitte richten Sie sich nach deren Ratschlägen. Aber beachten Sie das Kleingedruckte. Sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt.

Bitte lesen Sie ganz unten!

 

Banken, Finanzwelt, mit Aktien handeln - was hat das mit mir zu tun? Erstmal nicht mehr, als dass ich diesen Auftrag angenommen habe, Anlagetipps zu geben. Ich kriege ab und zu Post von meiner Postbank, die jetzt von der Deutschen Bank geschluckt wurde, warum viele Postbankkunden wechseln und ich auch bald, ich diskutiere ab und zu darüber, wie Banken jenseits des Marktes mit Geld gestopft werden, während Banken und die Regierungen, die sie päppeln, die Marktwirtschaft drau0en, weit weg von sich, immer härter werden lassen. An besseren Abenden will ich tierisch reich werden, mich an die ganz großen Geldströme hängen, um endlich malen zu können, was ich zwar jetzt auch tue, aber irgendwie anders machen will, mehr und gelassener. Das rede ich so. Auf dem Rückweg nach Hause will ich dann manchmal echt noch reich werden.

Also überlege ich. In Deutschland kann ja jeder am Vermögen beteiligt werden, wenn er sich dabei ein wenig offen zeigt. Betriebe sparen für ihre Arbeitnehmer. Beamtenbanken für ihre Beamten. Für mich spart keiner. Ich auch nicht. Das bedeutet, ich muss mir was ausdenken, um anders an Vermögen zu kommen. Ich mache also das, was alle machen, ich schaue mich mal im Internet um. Da finde ich viele geniale Seiten. Ich richte mir eine kleine Ecke zum Anklicken auf meinem Bildschirm ein, dort kann ich immer morgens gucken, wie es so steht an den Börsen. Dazu höre ich Deutschlandfunk und die Börsennachrichten. Ich lese in meiner Stammbar den Wirtschaftsteil der FAZ und der SZ, das, was ich immer schnell weggelegt habe. Ich versuche, mein Hirn freizupusten von allen Vorurteilen gegen Wirtschaftsmacker. Ich richte mir bei der Postbank ein „Online-Brokerage“-Konto ein und muss danach erstmal drei Tage an etwas anderes denken, aus Schock, was für Worte ich in den Mund nehme. Aber der Mensch gewöhnt sich an alles. Dann überleg ich mir Aktien, die durchstarten werden. Ich erwische mich dabei, wie ich politisch an meine Anlagen gehe. Welche Regierung hat wen gestützt? Welche Hilfsprogramme laufen aus? Ich tue das, aber ich will das nicht. Wirtschaft ist nicht politisches Handeln, wirtschaften findet ganz woanders statt, auch wenn Banker und Konzernler selbst sich da oft Sand in die Augen streuen. Außerdem merke ich, dass mir Firmen auf die Nerven gehen aus Gründen, die mit ihrem Wirtschaftsdasein eher weniger zu tun haben. Weil sie sich von Politikern in Positionen heben lassen, in denen sie nichts zu suchen haben. Beiräte von Unis zum Beispiel.

Ich kann nicht anders, ich muss eine Reise zu mir machen. Was für ein Anlagetyp bin ich? Das machen die subalternen Bankangestellten mit Leuten mit Geld, sehr abstoßend. Ich mach das also allein und weiß sehr schnell, ich bin ein intuitiver Typ, sporadisch von Wissen, das mit Trading nichts zu tun hat, beleckt, Ich erarbeite mir einen Selbsttest, bei dem ich zehn knackige Fragen beantworten muss, und schon habe ich ein Ergebnis. Ich muss in der klassischen Industrie investieren. Bedarf und Risiko sind immer gut abschätzbar und ein bisschen der Konjunktur hinterherlaufen. Für faule geldgeile Typen, die wenig Stress haben wollen, genau das richtige. Ich kaufe Aktien von Thyssen und Bayer. Ich habe es gemacht! Ich male jetzt auch anders, Industrieanklänge sind hineinzudeuten. 

 

Hoch

 

 

Plus gemacht

Optimales Trading: Wie Sie die besten Trainingserfolge erzielen

Curtis M. Faith

Von Ole de Vries

 

Das war einer dieser Versuche, die Wasser auf den Mühlen der Versagerkaste sind. Eine Gruppe zusammenstellen, möglichst unterschiedlich, jedem ne Menge Geld in die Hand drücken und sagen: Macht was an der Börse! Da braucht man kein Anzugsaffe zu sein, nicht sein ganzes Leben auf irgendeinen Erfolg zu trimmen, sondern kann endlich mal zeigen, dass ne gute Nase alles ist. Der Winner nach 15 Jahren war derjenige, der mit 19 Jahren der jüngste und immer nach ökonomisch nicht ganz zugänglichen Kriterien entschieden hat. Curtis M. Faith hieß er, und 30 Millionen Dollar hat er gemacht, und nun hört er, ganz nach Menschenart, natürlich nicht auf, Geld zu verdienen. Nein, er ist jetzt ein Anzugsaffe und mimt den Kenner, als Leiter eines Unternehmens, das Software für Trading entwickelt. Naja, an der Stelle wird es öde, sehr öde, aber in seinen Pausen als Geldmacher findet Faith, man müsse seiner Intuition folgen. Daraus macht er ab und zu ein Buch. Wie dieses: „Optimales Trading. Wie Sie die besten Trainingserfolge erzielen“

Es scheint geradezu natürlich, dass ein Kulturmensch wie ich keine Schwierigkeiten damit hat, aus dem Bauch heraus zu entscheiden. Das mach ich, seit ich ein eigenes Portemonnaie habe, und alle, die ich kenne auch. Wir schlunzen halt so durchs Leben, was soll man da mit dem Kopf planen? Geld geb ich aus, wenn ichs habe, und die restliche Zeit geht es mir mies, weil ich keins hab. Curtis Faith fände mich wahrscheinlich irre intuitiv, nur dass ich damit nicht zu Geld gekommen bin, das würde ihn wahrscheinlich eher von mir abstoßen. Das möchte ich nicht, ich möchte auch von Helden der Wirtschaft gemocht werden. Also habe ich mir für ein paar Kröten einen Anzug von Daniel Hechter in einem Outlet Village gekauft und sein Buch gelesen. Von der ersten bis zur letzten Zeile. Ich fasse zusammen: Faith musste erstmal lernen, auf seinen Bauch zu hören. Als er kapiert hatte, wie es ging, wusste er, dass sein Glück das seines Gehirns war. Der Mensch ist einfach tierisch neuronal drauf, er hat zwei Gehirnhälften, von denen nach Faith die meisten „die falsche“ benutzen. mit der falschen denken. Faith fühlt sich also doch ein bisschen wie ein Guru der den richtigen Weg zur Erleuchtung kennt. Doch dann schreibt er davon, dass man auch verlieren können muss, da wird er mir gleich wieder sympathischer.

Nun aber zu seiner Grundthese: Vernunft über Bord, und auch mal kaufen, wenn der Kurs hoch ist. Das heißt: Eigene Beweggründe entwickeln, auf die „normalen“ Entscheidungen verzichten. Ab da wird Faith richtig cool, holt dann doch zum guten Zeitpunkt die Keule seines Intellekts raus. Es gehört halt möglich dazu, und in den letzten Kapiteln ahnt man den Kick, den Trading einem geben kann, wenn man unbeleckt von jedem gründlichen, gar deutschmittelständischem Produktionsleben ist. Curtis Faith macht tatsächlich irgendwas. Vor dieser Finanzkrise hätte ich ihn wahrscheinlich uneingeschränkt klasse gefunden und mir gedacht, der ist von einem anderen Stern. Aber jetzt sehe ich schon Zweifel bei mir aufkommen, was Faith’ Art betrifft, und dass ich das auch sagen darf, weil er mich sehr wohl etwas angeht. Die Finanzleute haben uns ganz schön etwas eingebrockt.

Was bleibt einem übrig, wenn man als Kulturjournalist ein Trading-Buch rezensieren soll? Man muss sich von seiner Mutter Geld leihen und versuchen, den Tipps zu folgen. Ich glaube, ich habe Faith’ Ratschläge eins zu eins befolgt. Soweit das geht: denn seine Intuition ist halt nicht meine. Aber eine andere Möglichkeit hatte ich ja auch nicht, mangels jeglicher Kenntnisse. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich gut 1000 Euro plus gemacht. Ich weiß nur nicht, was das zu bedeuten hat.

 

Curtis M. Faith:

Optimales Trading

Taschenbuch, 280 Seiten, Euro 24,95

FinanzBuch Verlag 2010

ISBN: 978-3898795876

 

Hoch

 

 

Mein  Bankberater und ich

Ein kurzer Blick in die Welt der strategischen Anlageberatung

Von Jan Fischer

 

Einmal im Jahr ruft mich mein Bankberater an. Ich habe ihn noch nie gesehen, aber er scheint ein netter Mensch zu sein. Ein bisschen steif vielleicht, aber gut, er arbeitet bei einer Bank. Er sucht sich für seinen Anruf immer eher ungünstige Zeitpunkte aus.  Einmal, zum Beispiel, saß ich mit drei anderen Autoren in einem roten Ford Fiesta kurz vor Göttingen, als mein Handy klingelte. Wir waren auf einer Lesetour quer durch Deutschland, und Göttingen war unsere dritte oder vierte Station, wir waren alle noch einigermaßen frisch, und hatten am Vorabend ein gutes Publikum gehabt,  dementsprechend gut gelaunt – fast schon hysterisch - waren wir. Mein Sitznachbar hatte gerade das erste Bier des Tages aufgemacht. Jemand anders hatte seinen iPod in das Bordsoundsystem eingestöpselt, und aus den schrottigen Fiesta-Lautsprechern knarzte elend lauter Indierock. Das war die Situation, als mein Bankberater anrief. Er wollte einen Beratungstermin vereinbaren, und während ich gleichzeitig verzweifelt nach vorne gestikulierte, dass die verdammte Musik doch bitte leiser gemacht werden sollte, prostete mein Sitznachbar meinem Handygesprächspartner lautstark zu, ich schrie durch die Musik in mein Handy, dass es jetzt eher ungünstig sei, und mein Bankberater – ich stelle ihn mir an seinem Schreibtisch mit einer hochgezogenen Augenbraue vor – sagte: „Ich rufe dann zurück.“ Als mein Bankberater das erste Mal anrief, war ich zu höflich, mir keinen Termin geben zu lassen. Aber unhöflich genug, dann doch nicht hinzugehen. Seitdem halte ich das immer so.

Einmal rief bei mir auch jemand von einer Umfrage an. Eine nette Frau in einem Callcenter wollte wissen, wie zufrieden ich mit meiner Bank sei. Sie hatte dafür einen detaillierten Fragebogen vorliegen. Ich hatte an dem Vormittag gerade nichts zu tun, und dachte: Ach, warum nicht. Sie fragte: „Auf einer Skala von 1 bis 10, wie zufrieden sind sie mit der Verwaltung ihres Portfolios?“ Ich fragte: „Zufrieden mit der Verwaltung meines was?“, so ging das zwischen uns hin und er, eine Viertelstunde ungefähr. Ich war hinterher klüger, ob es ihr weitergeholfen hat, kann ich nicht sagen.

Das fasst so ungefähr mein Verhältnis zu Banken zusammen: Ich versuche ihnen zu entgehen, wenn ich kann, ich habe keine Ahnung von nichts, vermute aber stark, dass dieses ganze Geld-durch-die-Welt-transferiere irgendwas mit schwarzer Magie zu hat. Das Fernsehen hat mit beigebracht, der Arbeit von Menschen, die schwarze Magie praktizieren mit dem größten Respekt zu begegnen, und das tue ich: Ich begegne der Arbeit von Menschen in Banken mit dem größten Respekt. Ich will nur einfach nichts davon wissen. Wenn es nicht so unpraktisch für Amazon-Überweisungen wäre, ich würde mein Geld auch in einer Socke unter meinem Bett aufbewahren. Das mag eine verrückte Einstellung sein, und – wenn ich meinem Bankberater glauben darf – verliere ich dadurch eine Menge toller Möglichkeiten, mein Geld mit Hilfe der schwarzen Magie irgendwie zu verfielfachen, aber, wie gesagt, ich kann einfach nicht genug Interesse für die ganze Sache aufbringen.

Nun bin ich gebeten worden, einen Text zum Thema Strategische Anlageberatung zu schreiben. Diesen Text. Und ich glaube, es ist das erste Mal, dass Google mir nicht weiterhilft. Es gibt eine Menge Treffer zu „Strategische Anlageberatung“, so ist das nicht, das Problem liegt ganz woanders. Hier nämlich: „ Nach einer individuellen Analyse – „bottom up“ und „top down“ – erarbeiten wir eine klar formulierte Anlagestrategie mit nachvollziehbaren und transparenten Anlageempfehlungen. […] Zum Screening von Opportunitäten und zur Analyse der Marktentwicklungen ziehen wir hoch qualifizierte Partner im In- und Ausland bei, wie die Goodman Group oder Fahrländer Partner.“  Das ist der erste Google-Hit. Ich verstehe die Worte, die meisten, und mit dem Rest komme ich klar, das sind Vokabularprobleme. Grob kann ich nachvollziehen, was man dort mit meinem Geld vorhat. Ich frage mich nur, ob das gut ist. Was soll ich sagen, wenn man mich vor die Wahl stellt, ob ich es lieber „bottom up“ oder „top down“ möchte? Werden sie mich als pervers beschimpfen, wenn ich sage, beides? Ist es gut, wenn jemand mit der Goodman Group der den Fahrländer Partnern zusammenarbeitet? Wer sind diese Leute? Was soll mir das Schaubild weiter unten auf der Seite sagen, das aussieht, wie eine Sanduhr, und an deren schmalster Stelle sich offenbar mein Geld befindet?

Es gibt offenbar ein Buch, das weiterhilft: „Strategische Anlageberatung“, herausgegeben von Helmut Kaiser und Thomas Vöcking. Kaiser ist immerhin Chefinvestmentstratege der Deutschen Bank, und das Buch ist – laut Rezension - „trotz der relativ anspruchsvollen Thematik verständlich genug geschrieben, um auch interessierten Junginvestoren nützlich zu sein.“  Besonders hebt der Rezensent „die Kapitel über Aktives versus Passives Management und die Benchmarkauswahl“ hervor, Dinge, die „ein gegenwärtig häufig diskutiertes Thema“  seien. Das Buch kostet 49,90. Das ist mir trotz – oder wegen - meiner exorbitant hohen Amazon-Rechnung doch etwas viel.

Nein, das Internet hilft ausnahmsweise mal nicht weiter – die Einträge sind von Experten für Experten geschrieben. Strategische Anlageberatung hat keinen eigenen Wikipedia-Eintrag, Anlageberatung schon, aber was das ist, kann ich mir vorstellen. Das „Strategisch“ scheint das Zauberwort zu sein, dass in Beratungsgesprächt darüber, was man kaufen sollte und was nicht, zu einem komplizierten, für Normalsterbliche kaum noch zu verstehenden Verfahren macht.  Aber das mag nur meine Sichtweise sein, wie gesagt, ich verstehe nichts von solchen Dingen, und Diagramme, wie das, welches Monika Schmuck auf ihrer Website anbietet, sind mir unverständlich: Frau Schmucks strategische Anlageberatung hat besteht offensichtlich aus einen Kreislauf von Kästchen, in denen Worte wie „Beteiligungen“ oder „Steueropitmierung“ stehen, und die mit Doppelpfeilen verbunden sind. Sieht eher  aus wie ein Gesellschaftsspiel, als wie ein erklärendes Diagramm.

Das hier ist ein enttäuschender Text, auch für mich, aber ich kann ja nichts machen: Ich habe Tage damit verbracht, mir irgendwie eine Meinung zum Thema zu bilden, aber ich habe keine: Das ist eine Parallelwelt, die mich nicht berührt. Aber wenn mein Bankberater das nächste Mal anruft...vielleicht gehe ich mal zu dem Termin. Nur, um zu sehen, was passiert.

 

Hoch

 

   

 

Die Experten haben bewiesen, wie wenig sie von Geldanlagen verstehen. Die Stunde der Kulturmenschen ist gekommen. Sie geben hier ihre Anlagetipps. Bitte richten Sie sich nach deren Ratschlägen. Aber beachten Sie das Kleingedruckte. Sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt.

 

 

 

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ISSN: 2191-527X